Tag 1: 11:39 Uhr mit ICE in Leipzig losgefahren; leider eine Quatsch- und Tratschtante auf dem Sitz direkt hinter mir und ich denke an Volker Strübings Geschichte „Zug nach München“, in der er sich selbst als „… Kolateralschaden eines endlosen Banalitätenbombardements…“ bezeichnet; am Flughafen laufe ich von Terminal 1 zu Terminal 2 und fühle mich schon ganz wie der Wanderer, der ich in den kommenden 10 Tagen sein möchte; nach einer halben Stunde erreiche ich Terminal 2 und fühle mich irgendwie nicht wie der ausdauernde Wanderer, der ich per Selbstdefinition eigentlich bin, welch Schande; Von hier aus kann man meine Bleibe für die Nacht vor dem Abflug bereits erblicken, aber ich nehme dann doch das wartende Shuttle, da ich heute keine Lust mehr habe, eine Autobahn zu Fuß zu überqueren; Den Abend verbringe ich in einem Hotelzimmer mit Aussicht auf den Flughafen bei Sonnenuntergang und schaue „Last Samurai“ im Fernsehen. Weiter zu Tag 2

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