nach etwa einjähriger Pause machen wir uns wieder auf den Weg nach Santiago; aus Madrid kommend erreichen wir gegen 4:20 Uhr morgens León und laufen zur etwa 800m entfernten alten Pilgerbrücke, welche über den Río Bernesga führt; unterwegs kurze Pause um unsere Füße dem Ritus entsprechend mit Hirschtalg zu salben;

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nehmen unsere Wanderung an der selben Stelle wieder auf, an welcher sie zumindest für Alex letztes Jahr endete (Martin lief weiter bis Ponferada); auf nach Hospitel de Orbigo; Gewerbe-Ödland am Rande Leóns durchquert; bei La Virgen del Camino Alternativweg gewählt, Hauptweg verläuft parallel entlang der Autobahn; bei Fresno del Camino Sonnenaufgang, ca. 7:45 Uhr, kleines Frühstück auf Anhöhe; Hochebene des Páramo durchquert, naturbelassenes Territorium, Zistrosen, Lavendel, Ginster und Flaumeichen (steht im Dumont-Reiseführer, unter uns auch „Hölli“ genannt, nach dem Autor Dietrich Höllhuber); Ankunft in Villar de Mazarife gegen 10:30 Uhr, keine Lust weiterzulaufen, die vergangene schlaflose Nacht steckt noch in den Knochen; gepickt, Tee und Kaffee in Bar der Herberge (Tio Pepe) getrunken; Nachmittag mit schlafen, dösen und gammeln verbracht; am Abend mit Pilger Karsten aus Dänemark gepichelt; Martin hat kleinere Blase an Fußsohle, Alex hat Hals- und Bauchschmerzen; Übernachtung kostet 6 Euronen pro Pilger

Pilgerbericht: Karsten (Dänemark, ca. 30, Ingenieur)

Wetterbericht: 15° C, leichter Wind, bedeckt, teils sonnig; Vorhersage: Regen, Kälte, Schnee | Tagesstrecke: 22km | Gesamtstrecke: 427km

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